Azubibericht Server

Timo Mettmann überprüft den neuen Server


 

 

 

 

 

Azubibericht 2: Ein neuer Server für die BAUMANN Software GmbH

Im Hause BAUMANN Software sollte ein neuer Fileserver angeschafft werden, da unser alter Server leider mit der Zeit etwas schwächelte. Diese wichtige Aufgabe durfte ich übernehmen. Da ich mich bereits im Vorfeld meiner Ausbildung etwas mit den Hardware-Grundkomponenten eines Servers auseinandergesetzt hatte, begann ich sofort passende Teile zu recherchieren. Für unser Einsatzgebiet als firmeninterner Fileserver zählen große und schnelle Festplatten und ein ordentlicher Prozessor. High-End Grafikkarten, wie man sie sich sonst in jedem Computer wünscht, sind hier nicht notwendig. Ich entschied mich im Online-Shop unseres Stamm-Hardware-Händlers für eine Grundkonfiguration. Diese sollte jedoch noch an unsere Bedürfnisse angepasst werden. Also erstellte ich mit Hilfe meiner Kollegen eine Anfrage und sendete diese per E-Mail an den Händler. Dieser antwortete mir bereits wenige Stunden später mit einem individuellen Angebot. Als uns das vorliegende Angebot dann gefiel, wurde der Server bereits wenige Tage später von der Geschäftsleitung bestellt.

Da es sich bei unserem neuen Server um eine angepasste Konfiguration handelt, vergingen einige Tage, bis das große und schwere Paket bei uns im Büro eintraf. Einen Tag später ging es nach dem großen Auspacken ran ans Installieren und Konfigurieren des neuen Servers. RAID 5 wurde bereits vom Händler im zusätzlichen RAID-Controller eingestellt. Das Betriebssystem „Windows Server 2016“ wurde schnell von meinem Kollegen Martin Schumacher installiert. Beim schlussendlichen Konfigurieren der Netzwerkeinstellungen griff mir dann auch wieder Martin Schumacher unter die Arme, sodass der Server im Netzwerk richtig erkannt und angesprochen wird. Jetzt mussten nur noch alle Dateien von unserem alten Server auf den neuen Server kopiert werden. Installiert wurde alles noch in unserem Büro. Seinen festen Wohnsitz erhielt der Server aber im extern gesicherten Serverraum der BAUMANN Software GmbH. Ursprünglich wollten wir unseren neuen Server in ein Server-Rack (Serverschrank) einbauen. Jedoch passte hierfür leider das Format nicht, sodass wir den Server als Standalone-Gerät aufbauten.

In der Zwischenzeit bekam ich zum effektiveren Arbeiten einen zweiten Bildschirm an meinen Arbeitsplatz gestellt. Zu Beginn war es noch etwas seltsam, auf zwei Bildschirmen gleichzeitig zu arbeiten, aber mit der Zeit möchte man den großen Arbeitsplatz gar nicht mehr missen. Gabriele Baumann-Franke war ab dieser Zeit für einige Wochen nicht im Haus, deshalb gab sie mir die wichtige Aufgabe, ihren E-Mail Account mehrmals täglich abzurufen und wichtige E-Mails an andere Kollegen weiterzuleiten. Obwohl meine Chefin vorab mit mir ihr Postfach bereits mehrfach durchging, musste ich mich bei einigen E-Mails mit meinen Kollegen absprechen, ob es sich hierbei um wichtige Informationen handelt und ob sofortiger Handlungsbedarf besteht.

Mit Hans Baumann durfte ich einen neuen PDF-Leitfaden zur Erstellung einer Testumgebung des WWS auf SQL-Basis schreiben und hierfür Screenshots anfertigen. Er zeigte mir, dass die Leitfäden sehr genau beschrieben sein müssen, sodass der Kunde weiß, was zu tun ist - auch wenn eventuell er nicht viel von SQL versteht.

In meinem nächsten Bericht schauen wir uns an, wie ich einen extern angemieteten Cloud-Server zum Testen eines neuen Zusatzmoduls für das WWS eingerichtet und auf Vordermann gebracht habe.