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ERP - Projektplaner Oliver Baumann
ERP - Projektplaner Oliver Baumann

Version 7: Stressfreie Auftragsbearbeitung in der Produktion

BAUMANN stellt WWSBAU mit integriertem Leitstand vor

BAUMANN Computer hat Version 7 seines ERP-Systems WWSBAU vorgestellt. Eine besondere Neuheit ist die Realisierung einer sogenannten Hybridstruktur. Der Benutzer kann nun zwischen zwei OberflĂ€chen hin- und herschalten. Es stehen ihm sowohl die klassische Symbolleiste als auch ein Docking Panel zur VerfĂŒgung. WWSBAU - Neulinge werden die klassische BenutzeroberflĂ€che vorziehen. Erfahrene WWSBAU - Anwender kommen mit dem Docking Panel allerdings schneller zum Ziel. Vor allem die Auswertungen können direkt angesprochen werden.
Außerdem wurde das Warenwirtschafts- und Produktionsplanungssystem mit mehreren neuen Funktionen ausgestattet. Insbesondere wurde ein leistungsfĂ€higer „Leitstand“ integriert, der ein unkompliziertes und effektives „Enterprise Resource Planning“ erlaubt.

Der Leitstand stellt eine Einrichtung dar, die als Bindeglied zwischen der Produktionsplanung und der DurchfĂŒhrung der ArbeitsablĂ€ufe in der Fertigung dient. Der Leitstand ĂŒbernimmt pro Werkstatt die Aufgaben der kurzfristigen Eigenfertigungsplanung und –steuerung. Dazu gehören unter anderem die Verteilung der einzelnen ArbeitsgĂ€nge auf die verschiedenen KapazitĂ€ten und ArbeitsplĂ€tze, die Feinterminierung von FertigungsauftrĂ€gen, die im ERP-System freigegeben wurden, und die Überwachung des Arbeitsfortschritts.

Mit Hilfe der Module „Grober Leitstand“ und „Feiner Leitstand“ lassen sich die ProduktionsablĂ€ufe einfach und schnell planen. Sie ermöglichen die vollstĂ€ndige Kontrolle ĂŒber die zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen, die freien KapazitĂ€ten sowie die aktuelle Auftragslage. Die ProduktionsablĂ€ufe werden optimiert und EngpĂ€sse oder Konflikte frĂŒhzeitig erkannt und beseitigt.

Mit dem groben Leitstand können die anstehenden AuftrĂ€ge ĂŒber alle Abteilungen und Fertigungsschritte hinweg geplant werden. Das System erlaubt einen Überblick ĂŒber die verbrauchten und noch zur VerfĂŒgung stehenden Ressourcen. Die OberflĂ€che ist in drei große Bereiche eingeteilt. In der MenĂŒ- und Toolbar werden den Ressourcen „Mitarbeiter“ und „Maschinen“ die einzelnen Arbeitsschritte zugeordnet und die durchschnittliche KapazitĂ€t der Ressourcen wird hinterlegt. Durch Anlegen von Dummy-Abteilungen sind „Was wĂ€re wenn“ – Szenarien möglich. Weitere Funktionen beziehen sich auf die Einstellung der PlanungsprioritĂ€ten und auf die Automatische Planung (as soon as possible, just in time). Ein Abgleich mit den Daten aus WWSBAU kann stattfinden. Alle AuftrĂ€ge können in einer Übersicht dargestellt werden, wobei auch Überlagerungen berĂŒcksichtigt werden. Einzelne Fertigungsschritte oder ganze AuftrĂ€ge lassen sich fest verankern, sodass diese bei Einplanung neuer AuftrĂ€ge nicht mehr verschoben werden können.

Der zweite große Bereich in der BenutzeroberflĂ€che ist das Planungsfenster. Hierarchische Darstellung der Auftragspositionen und Fertigungsschritte, Darstellung in einer Zeitleiste, PrĂ€sentation aller Abteilungen mit Maschinen und Mitarbeitern und ein Histogramm der Ressourcen sowie deren Auslastung lassen keine WĂŒnsche offen.

Die AuftragsĂŒbersicht ist Gegenstand des dritten Bereichs. Hier findet sich eine Tabelle mit allen FertigungsauftrĂ€gen. Es wird ersichtlich, welche AuftrĂ€ge bereits eingeplant wurden und welche noch zur Planung anstehen. Zur Auswertung aller Daten steht eine frei definierbare Pivot-Tabelle mit Planungsstatus, Auftragsmengen und zu produzierenden Artikeln zur VerfĂŒgung. Der Anwender kann jede gewĂŒnschte Auswertung erzeugen.

Der feine Leitstand ermöglicht zusĂ€tzlich eine minutengenaue Planung der Fertigungsschritte: Wann ist welcher Mitarbeiter, welche Maschine, welcher Werkstoff in den Fertigungsprozess eingebunden. Es kann zusĂ€tzlich die Werkzeugverwaltung aktiviert werden, sodass bei der Planung die Werkzeuge berĂŒcksichtigt werden. Eine automatische ÜberprĂŒfung auf Werkzeugkonflikte findet statt. Der Benutzer erhĂ€lt Übersichten ĂŒber die AuftrĂ€ge mit den benötigten Werkzeugen sowie ĂŒber Maschinen- und Werkzeugauslastung. Auch hier können die Parameter fĂŒr den Abgleich mit den Daten aus WWSBAU festgelegt werden. Ein maschinenlesbares Auftragsbegleitblatt steht zur VerfĂŒgung.

„Mit dem Leitstand haben die Mitarbeiter der Produktionsplanung ihr vordringlichstes Problem, nĂ€mlich fĂŒr eine exakte und optimale Terminplanung zu sorgen, sicher im Griff“, so Wirtschaftsinformatiker Oliver Baumann, der fĂŒr die Projektplanung ERP verantwortlich ist. „Wir haben beim Funktionsumfang darauf geachtet, dass kein Kundenwunsch unberĂŒcksichtigt bleibt und eine stressfreie Auftargsbearbeitung möglich ist“, so Baumann weiter.